Do

26

Feb

2015

Feminismus: Männer diskriminiert und nicht mal mehr der Rede wert

Ständig hören und lesen wir in den Medien von Gutfrauen, die ihre Männer oder Angehörige aufopfernd pflegen. Neueste Zahlen belegen aber etwas ganz anderes. Pflegende ab dem 60. Lebensjahr sind in der Mehrheit Männer. Viele übernehmen gerade im hohen Alter Verantwortung für ihre Partnerin oder Angehörige. Aber warum gilt die Pflege trotzdem als ausgemachte Frauensache? Liegt es daran, dass alles Gute den Frauen und alles Schlechte den Männern angedichtet wird? Schließlich leben wir im Zeitalter des Feminats, das uns eine wichtige Botschaft einbläuen will: Das weibliche Geschlecht steht über allem und soll entsprechend gelobhudelt werden. Unterstützungsangebote für pflegende Männer? Gesprächskreise, Pflegekurse, Pflegeberatung? Sorry, auch die sind vorzugsweise nur den aufopfernd »tollen« Frauen vorbehalten.

Der feministische Wahn treibt immer skurrilere Blüten. Der politische Personal-Knaller des Jahres 2013: Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen wurde zu Deutschlands neuer Verteidigungsministerin und obersten Befehlshaberin ernannt. Die siebenfache Mutter schickt künftig die Kinder anderer Mütter in den Krieg und in den Tod. Gleichzeitig spricht sie vom Aufbau einer kinder- und familienfreundlichen Truppe, was natürlich ein unauflöslicher Widerspruch ist. Kinder und Kitas haben in den Kasernen der Gewaltexperten jedenfalls nichts, aber auch gar nichts zu suchen. Egal, es wird gemacht! Alles hört auf das Kommando dieser Frau, die den Generälen erklärt, wo’s langgeht. Ein Treppenwitz der jüngsten deutschen Geschichte.

Jetzt noch ein Knaller auf dem Gebiet der hohen Gerichtsbarkeit. Ort des Geschehens ist das Bundesverfassungsgericht: Leibliche Väter haben nicht in jedem Fall Anspruch auf Anerkennung ihrer Vaterschaft, urteilten die Karlsruher Richter. Hat das Kind eine Bindung zu einem anderen Mann, ist der leibliche Vater entrechtet. Man stelle sich ein solches Urteil umgemünzt auf Frauen vor: Man würde Mütter nicht mehr als die Mütter ihrer Kinder anerkennen, wenn die Väter dafür eine neue Frau vorgesehen haben. Nichts anderes als die bekannt mittelalterfrönende Unrechtssprechung aus Karlsruhe.

Abschließend eine interessante Entwicklung bei den Grünen: Für die Parteiorganisation »Grüne Jugend« gibt es offiziell keine Männer mehr. Auf dem Eintrittsformular und der Frage nach dem Geschlecht steht nicht mehr »Frau« oder »Mann«, sondern »weiblich« oder »nicht weiblich«. Dazu noch eine absurde Erklärung. Link zum Anmeldeformular

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Kommentare: 2
  • #1

    Stephanie Walter (Samstag, 22 Februar 2014 13:26)

    Es gibt noch die gestandene Frau, sei es in der Pflege, Familie oder Politik. Leider haben wir es mit einer Gesellschaftsnorm zu tun wo Anerkennung, Respekt und Bildungsvielfalt immer noch wehrlose Bürger von akademischen Beamtentum, medizinischen Hirachisten und justizierten Drangsalierern mit Füßen in die Ecke getreten werden.

  • #2

    Günther Hoffmann (Freitag, 10 Oktober 2014 11:51)

    Nicholas Rockefeller sagte folgendes: "Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Außerdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden."