Mo

22

Dez

2014

Die Welt retten oder Deutschland im Ausverkauf?

Einbürgerungen und doppelte Staatsbürgerschaften sind heute zum Ramschartikel verkommen. Beispielsweise bot Maria Böhmer das Deutschsein wie Sauerbier an: »Werden Sie Deutsche, werden Sie Deutscher, Deutschland braucht Sie«, flehte die CDU-Politikern. Eigentlich war die Vergabe nationaler »Heimatrechte« erst am Ende einer gelungenen Integration angedacht. Sollpunkte: Sprache, Arbeit, Rechtstreue. Doch diese Minimalziele werden selten erreicht. Heute ist der Tausch der Nationalität auf dem Level, wie sein T-Shirt zu wechseln. Frage: Hat man nicht lebenslang die Nationalität des Landes, in dem man geboren wurde?

Ausverkauf durch Zuwanderung
Millionen Wohlstandsflüchtlinge überfluten derzeit unser Land. Sie kommen aus allen Teilen der Welt und unsere Politiker glänzen durch Passivität. Werden hier die nationalen Interessen auf dem Altar der Leisetreterei geopfert? Bloß nicht in den Geruch von Ausländerfeindlichkeit geraten? Die Folge jedenfalls ist klar: Trotz gigantischer Steuereinnahmen werden die staatlichen Leistungen immer schlechter. Obendrein erreichte die Verschuldung der Bundesrepublik astronomische Höhen (Deutschland: Europameister im Schuldenmachen). Verschwiegen wird: Es findet eine schleichende Umverteilung von der einheimischen Bevölkerung auf die Neubürger statt. Meinhard Miegel, der Arbeitsmarktexperte, erklärte es anschaulich: »Zuwanderer zu integrieren, ist teurer, als eigene Kinder großzuziehen.«

Seit der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa schwappt zudem eine riesige Zuwanderungswelle aus Ost- und Südeuropa über Deutschland. Speziell das Ausmaß der rumänischen Armutswanderung ist gewaltig. Die Menschen folgen dem Ruf des für sie gelobten Landes. Kindergeld, schöne Wohnungen, großzügige finanzielle Hilfen, alles, ohne je Leistungen in die deutschen Systeme erbracht zu haben. Ganze Dörfer Rumäniens sind bereits entvölkert, die Menschen haben sich auf den Weg nach Deutschland gemacht. Kann das gut gehen? Nein!

Die Grenze der Aufnahmefähigkeit unseres Landes ist längst überschritten und Multikulti kläglich gescheitert. Man denke an Gettos in den Problembezirken Berlin-Kreuzberg, Berlin-Neukölln oder Duisburg-Marxloh. Fremdländische Inseln auf deutschem Boden, die in jeder größeren Stadt zu finden sind. In der gesamten Zuwanderungspraxis ist das Ursprungsprinzip auf den Kopf gestellt: »Mit der eigenen Hände Arbeit sich eine bessere Zukunft zu erschaffen. Wenn schon nicht für sich selbst, dann wenigstens für die eigenen Kinder.« Diese Beschreibung stammt von Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur »Die Zeit«. Und er spricht von »einer Pervertierung des Systems«. Der Grund: Die Einwanderung ereignet sich größtenteils in die sozialen Netze.

 

Ausverkauf durch Rettungsschirme
Mit gigantischen Rettungsschirmen stehen wir Deutsche für die Banken der Pleitestaaten Europas gerade. EZB-Chef Mario Draghi kauft ständig zu Gunsten der Schuldenländer ihre wertlosen Staatsanleihen an. Das gefährdet nicht nur unsere Währung, sondern jedes dieser faulen Papiere steigert die deutsche Haftung. Und diese Verrücktheit darf »unbegrenzt« fortgeführt werden! Die Situation ist folgende: Erst retten die Pleitestaaten die Pleitebanken. Sind die Pleitebanken gerettet, retten die geretteten Pleitebanken die Pleitestaaten. Wer will allen Erstes glauben, dass dieses Harakiri-Konzept erfolgreich sein wird? Nach dem innenpolitischen Zuwanderungswahn treibt auch der außenpolitische Rettungsweg (Griechenland, Zypern usw.) Deutschland immer weiter in den Abgrund. Wollen deutsche Politiker die Welt retten oder haben sie nur das einzig Systemrelevante vergessen: uns Bürger!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0