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19

Feb

2014

Doppelte Geldverschwendung: Schilderwald soll gelichtet werden

Nachdem Jahrzehnte kein Steuergroschen zu schade war, die Republik mit Verkehrsschildern zuzupflastern – die die Verkehrsteilnehmer gar nicht mehr wahrnehmen –, hatte die schwarz-gelbe Bundesregierung eine göttliche Eingebung: Abbau der »Überbeschilderung«. Man beachte die sensationelle Wortkreation! Die in der Vergangenheit für wichtig erachteten Hinweisschilder wie »Ufer« an einem Ufer und ähnlicher Unsinn sollen künftig verschwinden. Auch das generelle Parkverbot auf Fahrradschutzstreifen soll nicht mehr mit einem zusätzlichen Parkverbotszeichen doppelt gemoppelt bleiben und natürlich viele, viele Schild-bürgerstreiche mehr. Es versteht sich, der Abbau ist kostspielig, also auch doppelt gemoppelt bei den Kosten: Zahlen fürs Aufstellen! Zahlen für den Abbau! Aber die politische Klasse zeigt sich erfinderisch, gleichzeitig (ab 1. April 2013) wurden die Bußgelder bei Verkehrsverstößen deftig erhöht. Der Steuerzahler – das finanzielle Lustobjekt der unersättlichen staatlichen Begierde.

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